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Mecklenburg-Vorpommern Schwesig warnt nach Stimmverlusten vor Schnellschüssen

Die Ministerpräsidentin und SPD-Chefin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig. Foto: Jens Büttner/Archivbild

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Chefin Manuela Schwesig hat das Europawahl-Ergebnis für ihre Partei als "sehr bitter" bezeichnet, vor unüberlegten Reaktionen aber gewarnt. "Ich sehe, dass beide große Volksparteien, CDU und SPD, zusammen viel Vertrauen verloren haben. So wie schon bei der letzten Bundestagswahl. Und das muss der großen Koalition in Berlin zu denken geben", sagte Schwesig am Sonntag in Schwerin.

Zu möglichen Folgen für den Fortbestand der Koalition wollte sich die SPD-Bundesvize und Ministerpräsidentin nicht äußern. "Ich bin dafür, dass wir uns das genau anschauen und sich die SPD auch ganz genau überlegt, was die Konsequenzen sind", sagte sie. Allerdings sei sie auch gegen Schnellschüsse. "Denn das haben wir oft genug getan und es hat nicht viel gebracht", sagte Schwesig.

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