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Mecklenburg-Vorpommern Seenplatte-Kreis verschärft Corona-Regeln: Berufsschulen zu

Heiko Kärger (CDU), Landrat Mecklenburgische Seenplatte, setzt seinen Mundschutz auf . Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Nach einem starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weitere Verschärfungen erlassen. So wird es vom 3. Dezember bis 8. Januar bis auf kleine Ausnahmen keinen Präsenzunterricht an den beruflichen Schulen des Kreises mehr geben, wie eine Sprecherin des Kreises am Dienstag erklärte. Das sieht eine Allgemeinverfügung vor, die Landrat Heiko Kärger (CDU) erlassen hat. Grund sei "erhöhtes Infektionspotenzial durch das hohe Pendleraufkommen" in und aus dem größten Kreis Mecklenburg-Vorpommerns.

Auszubildende sollen im Distanzunterricht arbeiten, Ausnahmen gelten für berufsvorbereitende Bildungsgänge und Abschlussklassen. In Amtsbereichen mit den meisten Infektionen - Woldegk, Friedland, Stargarder Land und Amt Seenlandschaft Waren - gilt von diesem Mittwoch an eine Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab Klasse 5 und Lehrer. Bis zu den Ferien ab 18. Dezember wurde zudem Wechselunterricht in einigen Klassenstufen angeordnet, damit je nur die Hälfte der Schüler zum Unterricht kommen.

An der Seenplatte liegt der Wochenwert bei 74,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, etwa doppelt so hoch wie Mitte November. In den betroffenen Amtsbereichen würde diese Zahl - rein rechnerisch - von 93 (Woldegk) bis 595 (Friedland) reichen. "Das sind deutlich zu viele", betonte Kärger. In ganz Mecklenburg-Vorpommern liegt die Inzidenzzahl bei 46,7 Infektionen pro 100 000 Einwohner.

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