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Mecklenburg-Vorpommern Senioren büßen 39 000 Euro an Trickbetrüger ein

Ein abgelegter Telefonhörer. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/symbol

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/symbol)

Röbel/Eggesin (dpa/mv) - Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns sind erneut zwei Senioren Opfer von Trickbetrügern geworden. Wie die Polizei in Neubrandenburg am Montag mitteilte, verloren zwei Männer aus Röbel (Mecklenburgische Seenplatte) und Eggesin in Vorpommern insgesamt rund 39 000 Euro.

Der 86-jährige Röbeler sei einem Betrug beim sogenannten TAN-Verfahren aufgesessen, der ihn 30 000 Euro kostete. Ein Anrufer habe sich als Bankangestellter der Hausbank ausgegeben und vorgetäuscht, dass die Transaktionsnummern (TAN) des Seniors überprüft werden müssten. Diese gab der Mann per Telefon weiter. Erst einem echten Bankmitarbeiter fiel die Überweisung ins Ausland auf.

In Eggesin wurde ein 74-Jähriger Opfer einer gefälschten E-Mail einer angeblichen "Sparkassen-Finanzgruppe". Der Mann gab verschiedene Bankdaten preis - und musste später die Abbuchung feststellen. In beiden Fällen sei unklar, ob die Bankinstitute die Summen wieder zurückbuchen könnten, hieß es.

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