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Mecklenburg-Vorpommern Sozialministerin fordert mehr Anstrengungen bei Inklusion

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Schwerin (dpa/mv) - Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) mehr gesamtgesellschaftliche Anstrengungen zur Umsetzung der Inklusion gefordert. "Es liegt an der Politik, der Gesellschaft und jedem einzelnen Menschen, Schritt für Schritt ganz konkret Teilhabe, Chancen und Zugänglichkeit zu verbessern. Denn Menschen sind nicht behindert. Sie werden behindert", sagte die Politikerin nach Ministeriumsangaben am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Landesverbands der Lebenshilfe und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.

Dem Ministerium zufolge lebten Ende 2021 im Nordosten rund 385.500 Menschen mit Behinderungen. Über 200.000 davon hatten demnach einen Schwerbehindertenausweis - dieser weißt einen Behinderungsgrad von über 50 Prozent aus.

Der Bürgerbeauftragte des Landes, Matthias Crone, forderte, die Mobilität von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen - durch Barrierefreiheit im Nahverkehr, aber auch bei Neubau von Mehrparteienwohnungen. Mobilität sei die Grundlage für Teilhabe, so Crone. Beim Thema Arbeitsmarkt sieht der Bürgerbeauftragte eine positive Entwicklung, "von einem inklusiven Arbeitsmarkt sind wir aber noch weit entfernt".

Quelle: dpa

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