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Mecklenburg-Vorpommern Staugefahr durch Baustellen an Seenplatte

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Neubrandenburg/Flecken Zechlin (dpa/mv) - Fahrzeugführer müssen sich an der Mecklenburgischen Seenplatte auf Behinderungen durch neue Straßenbaustellen einrichten. Wie der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage, am Montag erklärte, ist mit gleich vier Baustellen in Neubrandenburg, bei Wesenberg, nahe Schwarz und in Waren an der Müritz begonnen worden. Die mit rund 2,7 Millionen Euro größte Baumaßnahme werde die Stadtring-Kreuzung am Pferdemarkt in Neubrandenburg sein, an der rund sechs Monate gearbeitet werden muss. Die Kreuzung wird in der Hochsaison von mehr als 30 000 Fahrzeugen passiert: "Das ist soviel wie auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg", sagte Krage.

Dem überregionalen Verkehr empfahl Krage eine weiträumige Umfahrung von Neubrandenburg. Der rund einen Kilometer lange Abschnitt, an dem sich die Bundesstraßen 104 und 192 sowie die ehemalige B96 treffen, sei die letzte Etappe der "grundhaften Ringsanierung", die seit 2009 andauert. Dabei müssen sämtliche Trink-, Abwasser- und Gasleitungen erneuert werden, wobei auch Munitionsfunde auftauchen können. Die meisten Sperrungen sollen ab 25. Mai beginnen.

Außerdem ist seit Montag die Bundesstraße 122 zwischen Wesenberg und Wustrow, die nach Rheinsberg führt, gesperrt. Dort war die Fahrbahn der "Deutschen Alleenstraße" stark abgesackt. Sie soll bis Ende Mai auf 300 Metern erneuert werden. Bis Mitte Juni ist zudem eine Baustelle auf der L25 zwischen Buschhof, Starsow und Schwarz eingerichtet, wo etwa acht Kilometer Straße erneuert werden müssen. Hier fahren Urlauber gern Richtung Flecken Zechlin (Brandenburg) entlang. Die Kosten wurden hier auf 1,35 Millionen Euro geschätzt.

Im Heilbad Waren ist zudem die B192 in der Weststadt gesperrt, weil über zwei Wochen der obere Straßenbelag erneuert wird. Dies sei wegen der Coronalage aus dem Herbst in den Mai vorgezogen worden, sagte Krage. Generell rechne man nicht damit, dass es im Herbst weniger Verkehr gebe als in der Hauptsaison. "Das war 2020 auch nicht der Fall", sagte Krage. Viele Leute hätten ihren Urlaub gespart und kämen deshalb auch im Herbst noch an die Seenplatte.

© dpa-infocom, dpa:210517-99-635039/2

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