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Mecklenburg-Vorpommern Stichwahl: Däne Madsen gegen Sozialsenator Bockhahn

Ein Wahlleiter streicht in einem Wahllokal einen Anstreichzettel zur Ermittlung der Wahlbeteiligung ab. Foto: Christian Charisius/Archivbild

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Rostock (dpa/mv) - Bei der Oberbürgermeisterwahl in der Hansestadt Rostock hat es am Sonntag keinen Sieger gegeben. Nun kommt es am 16. Juni zur Stichwahl zwischen dem parteilosen Dänen Claus Ruhe Madsen und Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Der von CDU und FDP unterstützte 46-jährige Madsen, bislang Chef einer Möbelkette und bis vor kurzem IHK-Präsident, kam im ersten Wahlgang auf 34,6 Prozent. Der 40 Jahre alte Bockhahn erreichte 18,9 Prozent.

Chancenlos blieben Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD), der auf 13,2 Prozent kam, der parteilose Personalchef im Rostocker Rathaus, Dirk Zierau, mit 11,8 und Uwe Flachsmeyer von den Grünen mit 10,2 Prozent.

Nach der Stichwahl könnte es zu einer Premiere kommen: Nach Angaben des Deutschen Städtetags wäre Madsen im Falle seiner Wahl der erste Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt ohne deutschen Pass.

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