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Mecklenburg-Vorpommern Teils hohe Nachfrage: Landkreise weiten Impfangebote aus

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

(Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild)

Stralsund (dpa/mv) - Angesichts steigender Nachfrage weiten einige Landkreise im Nordosten ihre Angebote für Corona-Schutzimpfungen aus. Es seien zusätzliche mobile Impfteams geplant, sagte Sandra Lehmann, Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Rügen. "Weil wir ja ein Flächenlandkreis sind." Impfzentren seien erst einmal nicht im Gespräch. Am Mittwoch hatte sich vor dem Stralsunder Impfstützpunkt eine Schlange gebildet. Impfwillige erhielten Karten mit Terminen, zu denen sie wiederkommen sollten. Die Öffnungszeiten sollen laut Lehman verlängert werden.

Zuvor hatten auch andere Landkreise von einer wachsenden Nachfrage berichtet, darunter etwa die Landkreise Rostock und Nordwestmecklenburg. Der Impfstützpunkt Greifswald sei "tageweise völlig überrannt" worden, hatte der Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Achim Froitzheim, mitgeteilt. Mittlerweile werde in Greifswald wieder eine zweite Impfstraße flexibel betrieben.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte will in den kommenden Tagen weitere Impfteams bilden. Außerdem soll die Zahl der festen Impf-Standorte von sechs auf zehn erhöht werden. Eine Wiedereröffnung der früheren Impfzentren in Trollenhagen und Waren (Müritz) sei derzeit aber nicht vorgesehen. Hinter der gestiegenen Nachfrage stehen nach Angaben der Landkreise Auffrischungsimpfungen, aber auch Erstimpfungen.

Nach dem Impfgipfel am Dienstagabend hatten die Beteiligten erklärt, dass die Landkreise Impfangebote in unterschiedlichen Varianten nach regionalem Bedarf so schnell wie möglich hochfahren. Hierfür soll es demnach je nach Bedarf auch mehr Geld geben.

© dpa-infocom, dpa:211110-99-944410/3

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