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Mecklenburg-Vorpommern Tourismusverband: Hatten auf frühere Öffnung gehofft

Tobias Woitendorf, Geschäftsführer Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Die Urlaubsbranche hat verhalten auf die Entscheidung der Landesregierung reagiert, den Übernachtungstourismus in Mecklenburg-Vorpommern in zwei Schritten bis zum 14. Juni zu öffnen. Die Branchenkonzepte sahen frühere Termine vor, wie Geschäftsführer Tobias Woitendorf am Dienstag einräumte. "Aber wir haben endlich konkrete Daten und damit Verbindlichkeit für das Einstellen und Zurückholen von Personal, die Organisation des Betriebs sowie die Umsetzung von Hygienekonzepten." Die Gäste könnten jetzt mit hoher Sicherheit für den Sommer buchen. "Das Land kann sich dem Wettbewerb stellen."

Vom 7. Juni an können Einheimische wieder in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ankündigte. Vom 14. Juni an können auch Gäste aus anderen Bundesländern kommen. Im Nachbarland Schleswig-Holstein wird der Tourismus bereits am kommenden Montag geöffnet, zuvor gab es schon Modellprojekte. Dort war die Inzidenz mit 49 am Dienstag deutlich niedriger als in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wert von 77,7.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-561772/2

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