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Mecklenburg-Vorpommern Über 500 000 Euro Schaden nach Großbrand bei Holzverarbeiter

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(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Ein Großbrand hat im vorpommerschen Loitz einen enormen Schaden verursacht. Das Hauptlager eines Sägewerkes ging in Flammen auf, deren Rauchwolke bis Stralsund zu sehen war. Die Polizei und ein Gutachter suchen nach der Ursache.

Loitz (dpa/mv) - Nach einem Großbrand auf dem Gelände eines Holzverarbeiters in Loitz (Vorpommern-Greifswald) haben ein Brandgutachter und die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Anklam sagte, wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Das Feuer war am Dienstagabend in der 2000 Quadratmeter großen Haupt-Lagerhalle des Betriebes ausgebrochen. Die Halle samt eingelagertem Holz brannte nieder, auch angrenzende Gebäude wurden beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei bisher auf mehr als 500 000 Euro.

Das Feuer konnte nach mehr als drei Stunden langsam eingedämmt werden. Wegen der über Stunden großen Hitze erlitten zwei der insgesamt mehr als 200 Feuerwehrleute aus der Region Kreislaufprobleme und mussten medizinisch versorgt werden. Inzwischen seien auch die letzten Glutnester des Brandes gelöscht, hieß es. Die riesigen Rauchsäulen aus Loitz waren rund 50 Kilometer weit zu sehen.

Nach Angaben von Kreissprecher Achim Froitzheim konnten die Feuerwehren verhindern, dass ein nahegelegenes Heizöllager sowie ein angrenzender Solarpark ebenfalls in Flammen aufgingen. Gefährdet sei auch ein Chemikalienlager mit Holzbeizen gewesen.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte das Feuer mit Reparaturarbeiten in Zusammenhang stehen, die an der großen Lagerhalle des Betriebes im Gange waren. Von den Sägewerksmitarbeitern kam niemand zu Schaden.

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