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Mecklenburg-Vorpommern Unbekannte vergraben "Reifentöter" im Nationalparkweg

Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Sassnitz (dpa/mv) - Unbekannte haben vermutlich gezielt eine Art "Reifentöter" auf einem befahrbaren Waldweg im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen vergraben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, haben sich Teilnehmer einer organisierten Jagd im Nationalpark am Freitag an den herausragenden spitzen Gegenständen die Autoreifen beschädigt. Der betroffene Waldweg am Hochufer der Ostseeinsel zwischen dem Nationalpark-Zentrum Königsstuhl und dem weiter nördlich gelegenen Stubbenhorn ist laut Polizei unter anderem für bestimmte Nutzer, wie Rettungsfahrzeuge und Jäger befahrbar.

Die angespitzten Gegenstände, deren Material nicht näher beschrieben wurde, waren direkt in Fahrspuren vergraben. Im Nationalpark lief am Freitag auch eine - wie in der Jagdsaison üblich - genehmigte Drückjagd. Betroffen waren zwei Autos. Die Polizei vermutet, dass der Weg in der Woche vom 23. Oktober an präpariert worden war und hofft auf Hinweise auf verdächtige Wander- und Fahrzeugbewegungen. 

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