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Mecklenburg-Vorpommern Vorpommern-Landkreise schicken Helfer in die Eifel

Weitere Helfer aus Mecklenburg-Vorpommern bereiten sich auf die Abfahrt ins Hochwassergebiet vor. Foto: Stefan Sauer/dpa

(Foto: Stefan Sauer/dpa)

Grimmen (dpa/mv) - Die Hochwasser-Katastrophengebiete in der Eifel erhalten Unterstützung aus Mecklenburg-Vorpommern. Am Dienstagnachmittag trafen sich insgesamt 45 Helferinnen und Helfer aus den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen in Grimmen, um die Fahrt im geschlossenen Verband mit 14 Fahrzeugen anzutreten. Nach Angaben des Landratamts Vorpommern-Greifswald hatten die Kreise zuvor vom Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK M-V) ein gemeinsames Hilfeleistungsersuchen für die Katastrophengebiete erhalten.

Verabschiedet wurden die Einsatzkräfte den Angaben zufolge von Dezernent Dietger Wille (Vorpommern-Greifswald), den Vize-Landrätinnen Kathrin Meyer und Carmen Schröter (Vorpommern-Rügen) sowie von DRK-Landespräsident Werner Kuhn, der ebenfalls nach Grimmen gekommen war. "Ich wünsche allen Einsatzkräften die nötige Kraft, um die an sie gestellten Aufgaben erfüllen zu können sowie viel Glück dabei und eine gesunde Rückkehr", sagte Dietger Wille. Alle Helfer und Verantwortlichen aus Vorpommern, so Wille, seien angesichts der erschütternden Bilder aus dem Katastrophengebiet gerne bereit, ihren Beitrag zu leisten, um den betroffenen Menschen zu helfen.

Nach Ansprache der unteren Katastrophenschutzbehörden der beiden benachbarten Gebietskörperschaften stelle der Landkreis Vorpommern-Greifswald einen Betreuungszug (UHGW) und das Kreisauskunftsbüro, bei dem unter anderem Angaben zu vermissten Personen zusammenlaufen. Jörg Beckmann, Chef des Katastrophenschutzes Mecklenburg-Vorpommern, sagte in einer Pressekonferenz des Kabinetts in Schwerin am Dienstagnachmittag, der Verband bringe unter anderem 300 Feldbetten in die Eifel. Insgesamt könne die Einheit bis zu 500 Menschen betreuen. Es sei zu erwarten, dass der Verband sein Ziel in der Nacht zu Mittwoch erreicht.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-452643/2

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