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Mecklenburg-Vorpommern Vorsitzender von Russland-Verein übt Kritik an Sanktionen

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Schwerin (dpa/mv) - Der neue Vorsitzende des Vereins Deutsch-Russische Partnerschaft tritt für ein Ende der Russland-Sanktionen ein und wirft Medien Hetze vor. "Ich wende mich gegen die einseitige und oft hetzerische Berichterstattung in zahlreichen unserer Medien. Die nicht zu rechtfertigenden Russlandsanktionen haben besonders der Wirtschaft Ostdeutschlands schweren Schaden zugefügt", schreibt der SPD-Politiker Mario Bauch auf seiner Webseite. Der NDR hatte zuvor berichtet.

Der im Zuge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine in die Kritik geratene Freundschaftsverein - der unter anderem vom Pipeline-Betreiber Nord Stream 2 unterstützt wurde - hatte Bauch am Freitag an die Spitze gewählt. Sein Vorgänger, der ehemalige Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), hatte die Vereinsgründung initiiert, nach Kriegsbeginn wurde die Arbeit auf Eis gelegt.

Wie der NDR berichtete, hat der SPD-Fraktionsvorsitzende im Schweriner Landtag, Julian Barlen, bereits den Rücktritt von Bauch als Vereinsvorsitzender gefordert. Er spreche nur für sich, dies sei nicht die Position der SPD Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: dpa

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