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Mecklenburg-Vorpommern Wegen Energiekrise wieder keine Eishalle in Neubrandenburg

Ein Schlauch mit Stutzen liegt für die Heizöllieferung in der Auffahrt eines Kunden.

(Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)

Neubrandenburg (dpa/mv) - Wegen der hohen Energiepreise wird es in diesem Jahr keine Eislaufhalle auf dem Neubrandenburger Marktplatz geben. Wie eine Sprecherin der Neubrandenburger Stadtwerke neu.sw am Donnerstag sagte, haben sich darauf Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos), die Stadtwerke und das Veranstaltungszentrum geeinigt. Den Weberglockenmarkt - Neubrandenburgs Advents- und Weihnachtmarkt - soll es aber geben. "In einer Zeit, in der alle aufgerufen sind, Energie zu sparen, damit wir gut über den Winter kommen, verbietet es sich, als kommunaler Energieversorger eine so energie-intensive Freizeitattraktion zu betreiben", erklärte neu.sw-Geschäftsführer Ingo Meyer.

In der letzten Eislaufsaison 2019 hatte die Halle knapp 21.000 Besucher. 2020 war das Ganze wegen Corona ausgefallen und auch 2021 wegen der Corona-Beschränkungen wieder geschlossen worden, wie der gesamte Weberglockenmarkt. Laut Stadtwerke könnte man mit dem Heizöl für den Betrieb der Eislaufhalle fünf Einfamilienhäuser ein Jahr lang beheizen. Der Strombedarf entspreche dem Verbrauch von 60 Haushalten im Jahr.

Der weihnachtliche Weberglockenmarkt solle allerdings in der Krise einen Lichtblick in der drittgrößten Stadt im Nordosten setzten.

Quelle: dpa

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