Regionalnachrichten

Mecklenburg-Vorpommern Wegen Schweinepest: Jäger bekommen Fördergelder

Ein Schild, das auf die Schweinepest hinweist, steht auf einer Straße. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Schwerin (dpa/mv) - Jäger in Mecklenburg-Vorpommern können künftig vor dem Hintergrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) den Kauf von Kühlgeräten gefördert bekommen, in der erlegte Wildschweine aufbewahrt werden. Ein entsprechender Antrag könne bis zum 1. Oktober jedes Jahres bei der obersten Jagdbehörde gestellt werden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag in Schwerin mit. Je nach Größe des Reviers liegen die Fördergelder demnach bei maximal 1200 Euro. Finanziert werde dies aus der Jagdabgabe. Um die Einschleppung der ASP nach Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verhindern, müsse der Wildschweinbestand verringert werden.

Die ASP ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine jedoch tödlich. In Brandenburg und Sachsen wurde die Tierseuche im vergangenen Jahr in Wildtierbeständen nachgewiesen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus wies darauf hin, dass die "Purzelprämie" weiter gezahlt werde. Für jedes erlegte Wildschwein würden 50 Euro Aufwandsentschädigung gezahlt.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-600785/2

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.