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Mecklenburg-Vorpommern Weniger Einbruchsdiebstähle in MV: LKA warnt trotzdem

Eine Kommissarin sichert nach einem Einbruch Spuren an einer eingeschlagenen Fensterscheibe. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild)

Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern rückläufig - dennoch rät das Landeskriminalamt zu Vorsichtsmaßnahmen. Schon einfache Vorkehrungen könnten Täter abschrecken, teilte das LKA am Mittwoch mit Blick auf den Tag des Einbruchsschutzes am kommenden Sonntag mit. Dazu gehörten eine gut funktionierende Nachbarschaft sowie geschlossene Fenster und verschlossene Türen. Es sei wichtig, Einbrechern den Einstieg schwer zu machen - sie seien auf leichte, schnelle Beute aus.

Nach Angaben des LKA registrierte die Polizei im vergangenen Jahr im Nordosten 786 Wohnungseinbrüche nach 887 Fällen im Jahr davor und 1477 Fällen im Jahr 2016. Seither sind die Zahlen laut LKA jährlich gesunken. Mehr als 35 Prozent aller Einbruchsversuche seien im vergangenen Jahr zudem gescheitert. "Hier stießen die Täterinnen und Täter also auf Gegebenheiten, die sie dazu brachten, von ihrem Vorhaben abzulassen."

Wohnungseinbrüche gelten auch deshalb als schlimm, weil sie das Sicherheitsgefühl der betroffenen Menschen nachhaltig beeinträchtigen können. Schließlich werde der privateste Schutzbereich von Menschen verletzt, so das LKA.

© dpa-infocom, dpa:211027-99-759480/2

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