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Mecklenburg-Vorpommern Weniger Wasserverbrauch in Tourismus-Regionen

Ein Mitarbeiter öffnet die Wasserhähne und lässt frisches Wasser fließen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Ückeritz/Bad Doberan/Bergen auf Rügen (dpa/mv) - Das Ausbleiben von Urlaubern durch die Corona-Krise hat den Wasserbedarf in touristischen Regionen deutlich verringert. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Insel Usedom habe bereits am 17. März eine starke Veränderung bemerkt, sagte dessen Geschäftsführer Mirko Saathoff auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Allein in der zweiten Märzhälfte habe die gesamte Insel 40 000 Kubikmeter weniger Wasser verbraucht als im Vorjahreszeitraum.

In Bereich des Zweckverbandes Kühlung sei der Wasserverbrauch und Schmutzwasseranfall ab dem 19. März, als die Hotels geräumt sein sollten, schlagartig um 15 Prozent zurückgegangen, berichtete der Geschäftsführer Frank Lehmann. Die Wasserförderung auf der Insel Rügen habe im März 6,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat betragen, sagte ein Sprecher des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen.

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