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Mecklenburg-Vorpommern Wetterstatistik: Völlig normales Frühjahr in MV

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Rostock (dpa/mv) - Auch wenn der Frühling für viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern viel zu kalt und zu unfreundlich war, für die Meteorologen war es bezogen auf die internationale Referenzperiode von 1961 bis 1990 ein völlig normales Frühjahr. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mitteilte, lagen die Temperaturen der Monate März bis Mai im Nordosten im Mittel bei 7,1 Grad und trafen damit exakt den Wert der Referenzperiode.

Mit 130 Liter pro Quadratmeter fielen nur vier Liter weniger und mit 520 Sonnenstunden waren es nur vier Stunden mehr als in den Jahren 1961 bis 1990. Am Kap Arkona auf Rügen wurden mit über 620 Stunden deutschlandweit die meisten Sonnenstunden registriert.

Deutschlandweit war der Frühling 2021 deutlich zu kühl. "Damit endete die seit 2013 andauernde Serie zu warmer Frühjahre in Deutschland", teilte der DWD mit. Vor allem kühle Nordwinde im April und der Zustrom frischer Meeresluft im Mai hätten das Temperaturniveau gedrückt. Die Niederschlagsmenge blieb trotz des verregneten Mai unter dem vieljährigen Mittel.

© dpa-infocom, dpa:210531-99-808729/2

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