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Mecklenburg-Vorpommern Wieder 250-Kilogramm-Bombe bei Beräumung in Rechlin gefunden

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Rechlin (dpa/mv) - Erneut ist in Rechlin (Mecklenburgische Seenplatte) eine Fliegerbombe gefunden worden. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, wurde der Fund am Mittwoch gemeldet. Die Bombe mit zwei Zündern, die vermutlich wie zuletzt im März auch aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, wurde bei Erkundungsarbeiten auf einer ehemaligen Militärliegenschaft südlich der Müritz entdeckt. Eine Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner besteht Experten zufolge derzeit nicht, Fachleute des Munitionsbergungsdienstes sollen die Bombe voraussichtlich in der nächsten Woche entschärfen und bergen.

In Rechlin und Lärz war 1945 die Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe mit mehreren Tausend Beschäftigten. Das riesige Gelände, von dem ein Großteil heute noch Sperrgebiet ist, war zu Kriegsende mehrfach bombardiert worden. Ein Teil des Geländes am Claassee wurde in der DDR als Militärlager und nach 1990 von der Bundeswehr genutzt. Die Bundeswehr hatte es aber vor mehreren Jahren aufgegeben. Die Gemeinde lässt die Liegenschaft derzeit beräumen, damit Käufer es nutzen können.

Sollte eine Entschärfung nötig sein, müssten wie zuletzt im März einige Bewohner und Urlauber in einem Radius von einem Kilometer ihre Unterkünfte verlassen, Betriebe wie Bootsvermieter und Werften müssten ihre Arbeit stoppen.

Quelle: dpa

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