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Mecklenburg-Vorpommern Wieder Bankautomat aufgesprengt: Suche nach Tätern dauert an

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(Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Vellahn (dpa/mv) - Die Polizei in Westmecklenburg fahndet nach Bankräubern. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, haben die Täter am Samstag einen Geldautomaten im Zentrum von Vellahn (Ludwigslust-Parchim) aufgesprengt. Die sofort eingeleitete Fahndung sei trotz des Einsatzes eines Hubschraubers bisher erfolglos geblieben. Bei der Sprengung sei der Automat zerstört und das einstöckige Filialgebäude erheblich beschädigt worden.

Ein Baugutachter soll das Gebäude am Montag näher untersuchen, um den Schaden genauer einzuschätzen, hieß es. An Bargeld sollen die Täter aber nicht gekommen sein. Vellahn liegt an der Bundesstraße 5 und südlich der Autobahn 24 Berlin-Hamburg.

In Mecklenburg-Vorpommern häufen sich derzeit solche Geldautomaten-Attacken. Zuletzt war davon am 7. Oktober eine Bankfiliale in Plate bei Schwerin betroffen, wo ein Automat zerstört wurde. Zuvor waren Geldautomaten in der Südstadt von Rostock und im September in Ferdinandshof (Vorpommern-Greifswald) Ziel solcher Sprengattacken. Die Ermittler prüfen in solchen Fällen auch, ob es Zusammenhänge zwischen den Tagen gibt.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-631453/2

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