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Mecklenburg-Vorpommern Wolf auf der A20 überfahren: zu 99 Prozent sicher

Ein Warndreieck mit dem Schriftzug

(Foto: Patrick Seeger/dpa)

Gützkow (dpa/mv) - Erneut ist ein Wolf auf einer Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern getötet worden. Das Tier stieß auf der A20 nahe der Abfahrt Gützkow (Vorpommern-Greifswald) mit einem Auto zusammen. Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Unfall am Mittwochabend nicht verletzt. Zuvor berichtete der "Nordkurier" über den Unfall. Wie der Wolfsbeauftragte der Region, Matthias Sandmann vom Forstamt Poggendorf, am Freitag sagte, handelt es sich zu 99 Prozent um einen Wolf.

Das Tier werde jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin untersucht. Unter anderem wolle man anhand der DNA feststellen, ob der Wolf zu einem Rudel in Mecklenburg-Vorpommern gehört oder ob er von weiter her kommt, sagte Sandmann. Wölfe sind streng geschützt.

Erst am Montag war auf der A24 bei Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ein Wolf überfahren worden. Der Wolf breitet sich im Land immer weiter aus. Dem Umweltministerium zufolge gibt es inzwischen sechs Rudel. Die Reviere liegen zwischen der Kalißer Heide im Westen und der Insel Usedom im Osten.

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