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Mecklenburg-Vorpommern Zahlreiche Einwendungen zum Lubminer LNG-Terminal

Blick auf ein Bausschild auf der Baustelle LNG-Terminal

(Foto: Stefan Sauer/dpa/Archivbild)

Lubmin (dpa/mv) - Im Genehmigungsverfahren für das in Lubmin entstehende Terminal für Flüssigerdgas (LNG) sind 28 einzelne Einwendungen sowie 1071 weitere als Teil einer Sammlung eingegangen. "Sie stammen von Naturschutzverbänden, Bürgerinnen und Bürgern sowie Infrastrukturbetreibern", teilte der Schweriner Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag mit.

Die Frist zur Einreichung war am Montag abgelaufen. "Zwar ist es verständlich, dass nun viele Menschen wissen wollen, wie viel Zeit die Bearbeitung in Anspruch nehmen wird, doch einen Termin kann ich derzeit nicht nennen", wurde Backhaus zitiert.

Ursprünglich hatte das Unternehmen Deutsche Regas den 1. Dezember - also Donnerstag - als angepeilten Starttermin für das Terminal genannt, mittlerweile aber Verzögerungen angedeutet. Der Zeitplan galt von Anfang als ehrgeizig auch wegen der Genehmigungen.

"Schon jetzt ist deutlich, dass niemand, der an dem bisherigen Verfahren beteiligt war, gebummelt hätte", lobte Backhaus. Er sprach von "Lichtgeschwindigkeit". Dennoch gehe Gründlichkeit vor Schnelligkeit. "Alle Einwendungen werden selbstverständlich sehr ernst genommen und die beteiligten Behörden werden sich jetzt in den kommenden Tagen eingehend damit beschäftigen."

Die Themen der Einwendungen waren demnach breitgefächert. Dabei gehe es nicht nur um Umweltauswirkungen und Sicherheitsbedenken, sondern auch um hohe Gaspreise, die Gaspipeline Nord Stream 2 oder globale Klimapolitik.

Laut Deutscher Regas handelt es sich bei der Anzahl der Einwendungen um einen Bruchteil im Vergleich zu den Einwendungen für andere LNG-Terminals.

Quelle: dpa

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