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Mecklenburg-Vorpommern Zeitung: Schwesig will einheitliche Regelung für Rückkehrer

Manuela Schwesig (SPD) gestikuliert bei einer Rede. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa//Archivbild

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Schwerin (dpa/mv) - Vor dem Gipfel der Länderregierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Dienstag hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) für bundesweit einheitliche Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ausgesprochen. "Ich würde mir beispielsweise wünschen, dass die Bundesregierung endlich durchsetzt, dass Reisende nach der Rückkehr aus Risikogebieten überall in Deutschland verpflichtend in Quarantäne gehen müssen, so wie das in Mecklenburg-Vorpommern schon geregelt ist", sagte Schwesig dem in Neubrandenburg erscheinenden "Nordkurier".

In einigen Bundesländern wird lediglich ein negativer Corona-Test bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet verlangt. In Mecklenburg-Vorpommern besteht hingegen die Pflicht zur Quarantäne, aus der man sich frühestens nach fünf Tagen "freitesten" lassen kann.

Gleichzeitig sehe sie aber nicht, dass Alltagsfragen wie die Teilnehmerzahl an Familienfeiern bundeseinheitlich geregelt werden müssten, sagte Schwesig weiter dem "Nordkurier". "Ich kann verstehen, dass insbesondere die süd- und westdeutschen Länder bei sich Handlungsbedarf sehen. MV aber ist weiter das Land mit den niedrigsten Infektionszahlen in Deutschland. Solange die Zahlen niedrig bleiben, können wir bei Familienfeiern die Teilnehmerzahl von 75 beibehalten."

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