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Mecklenburg-Vorpommern Zufahrt zu Nothafen Darßer Ort wird wieder freigebaggert

Spaziergänger gehen am Darßer Ort am Strand bei einem Wolken behangenen Himmel spazieren. F. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Ausbaggerung der Fahrrinne zum Nothafen Darßer Ost ist eine unendliche Geschichte, die seit Jahren für ständigen Ärger sorgt. Aktuell wird wieder gebaggert, aber der künftige Hafenneubau in Prerow wird den Dauerstreit beenden.

Prerow (dpa/mv) - Am Nothafen Darßer Ort wird erneut gebaggert, denn die Zufahrt ist wieder voller Sand. Der Leiter des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, Gernot Haffner, geht davon aus, dass rund 20 000 Kubikmeter Sand umgelagert werden müssen. Im Nothafen liegt der Seenotkreuzer "Theo Fischer" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), der auf die freie Zufahrt angewiesen ist.

Um die Ausbaggerung der Hafenzufahrt hatte es in den vergangenen Jahren stets erbitterten Streit gegeben. Der Nothafen liegt in der unter strengem Schutz stehenden Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Doch mit den Planungen und dem bevorstehenden Bau des Inselhafens bei Prerow sind die Proteste abgeebbt. Der Neubau knapp 700 Meter vor dem Ostseebad soll bis 2021 oder 2022 fertig sein. Damit würden auch die Baggerungen enden, die zwei Mal jährlich notwendig sind. Haffner hofft, dass in Kürze mit dem Planfeststellungsverfahren für den Inselhafen begonnen werden kann.

Wie Haffner weiter sagte, wird der nun ausgebaggerte Sand im Nothafen selbst abgelagert. Er werde so für die spätere Renaturierung zur Verfügung stehen. Der Nothafen werde auf eine Tiefe von 3,5 Metern gebracht. Diese Tiefe sei für den Seenotkreuzer notwendig.

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