Regionalnachrichten

Mecklenburg-Vorpommern "Zukunftsbündnis MV" über Industrie, Corona und Azubi-Ticket

dpa_Regio_Dummy_MecklenburgVorpommern.png

Schwerin (dpa/mv) - Vor dem Hintergrund der fortwährenden Corona-Pandemie setzt das "Zukunftsbündnis MV" am Freitag (10.00 Uhr) seine Beratungen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land fort. Erwartet wird, dass bei der Videokonferenz die Strategie zur Überwindung der aktuellen Krise eines der bestimmenden Themen sein wird. Erörtert werden soll unter anderem, ob den Kosmetiksalons, Massage- oder Sonnenstudios im Nordosten vorzeitig die Öffnung gestattet werden kann. Derzeit müssen auch diese Einrichtungen - wie Hotels und Restaurants - infolge der verschärften Corona-Schutzvorkehrungen geschlossen bleiben.

Nach Angaben der Staatskanzlei wird es bei dem virtuellen Treffen aber vor allem um die Ausrichtung einer "innovativen Industriepolitik" gehen. So erhofft sich Mecklenburg-Vorpommern zusätzliche Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft durch die Erforschung und Nutzung von Wasserstofftechnologien. Zudem stehe die seit langem diskutierte Einführung eines kostenfreien, zumindest aber stark ermäßigten Azubi-Tickets auf der Tagesordnung.

Das "Zukunftsbündnis MV" ist Nachfolger des "Bündnisses für Arbeit", das bereits 1998 von Landesregierung, Unternehmensverbänden und Gewerkschaften gebildet worden war, um die Wirtschaft zu stärken und den Arbeitsmarkt zu beleben. Ein erstes Ergebnis des neu formierten Bündnisses war nach Beratungen im Juni die Vereinbarung der sogenannten Neustart-Prämie für Beschäftigte nach Kurzarbeit von bis zu 700 Euro.

Newsticker