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Mecklenburg-Vorpommern Zweite Tarifrunde im Groß- und Außenhandel

Eine Warnweste mit der Aufschrift

(Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild)

Schwerin (dpa/mv) - Die Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel in Mecklenburg-Vorpommern gehen an diesem Mittwoch in die zweite Runde. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 145 Euro oder mindestens 6 Prozent, eine um 70 Euro höhere Ausbildungsvergütung sowie ein tarifliches Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde. Der Tarifvertrag soll den Vorstellungen der Gewerkschaft nach rückwirkend ab 1. Mai und für 12 Monate gelten. Daneben pochen die Arbeitnehmervertreter darauf, dass eine Einigung für alle Unternehmen ohne Ausnahme gilt.

Die Arbeitgeber haben Verdi zufolge bisher eine Lohnerhöhung erst ab März 2022 um 1,5 Prozent und weitere 1,0 Prozent ab November 2022 angeboten, die für von der Pandemie besonders belastete Unternehmen auch deutlich später in Kraft treten dürfte. Außerdem soll der Abschluss für eine Dauer von 24 Monaten gültig sein.

Verdi-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp warf vor dem digitalen Treffen dem Arbeitgeberverband vor, den Tarifkonflikt anzuheizen: "Richtig wütend hat die Beschäftigten gemacht, dass die Arbeitgeber einerseits nur 1,5 Prozent angeboten haben, aber andererseits der Arbeitgeberverband seinen Mitgliedsfirmen bereits eine Erhöhung von 2 Prozent empfiehlt."

© dpa-infocom, dpa:210928-99-400452/3

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