Regionalnachrichten

Niedersachsen & Bremen 0:4-Pleite macht Braunschweig ratlos

Eine Eckfahne mit dem Wappen von Eintracht Braunschweig. Foto: picture alliance / Swen Pförtner/dpa/Archivbild

(Foto: picture alliance / Swen Pförtner/dpa/Archivbild)

Eintracht Braunschweig bleibt nach einem desolaten Auftritt im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga. Wieder patzt die Defensive. Trainer Daniel Meyer verzweifelt an den Fehlern.

Darmstadt (dpa/lni) - Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig rutscht nach dem peinlichen 0:4 (0:4) beim SV Darmstadt 98 tiefer in die Krise. Durch die deutliche Pleite am Freitagabend bleibt der Aufsteiger nicht nur auf Relegationsplatz 16, sondern sorgte auch bei Trainer Daniel Meyer für Fassungslosigkeit. "Schwer nachzuvollziehen" konnte der Eintracht-Coach die haarsträubenden Fehler seiner Profis. "Das Kind war bereits zur Halbzeit in den Brunnen gefallen."

Denn nach sieben Minuten war die Begegnung eigentlich entschieden. Erst verursachte Eintracht-Torhüter Felix Dornebusch einen Foulelfmeter, den Tobias Kempe problemlos verwandelte (6. Minute). Eine Minute später erhöhte Serdar Dursun auf 2:0 für Darmstadt. Vorausgegangen war ein grober Patzer von Michael Schultz, dessen Rückpass auf Torhüter Dornebusch viel zu kurz geriet.

Auch beim 0:3 durch Dursun (34.) sah die Eintracht-Defensive alles andere als gut aus. Dieses Mal war ein Kopfball-Rückpass von Jannis Nikolaou zu kurz. Zwei Minuten später foulte Schultz im Braunschweiger Strafraum: Kempe traf erneut souverän. "Es ist eine Häufung von individuellen Fehlern, die uns das Spiel kaputt macht", sagte Meyer.

Immerhin gab es für die Norddeutschen in der zweiten Hälfte nicht noch mehr Gegentore. "Es war nicht einfach, mit Anstand die Partie zu Ende zu spielen. Dies ist uns zumindest gelungen. Wir konnten den Schaden im Rahmen halten", erklärte der Braunschweiger Coach.

Doch für den Eintracht-Trainer dürfte es in den kommenden Tagen und Wochen ungemütlicher werden, sollte der Traditionsverein auch das Krisen-Duell gegen den Tabellenvorletzten FC St. Pauli am Samstag verlieren.

Newsticker