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Niedersachsen & Bremen Acht Hochschulen starten mit Digitalisierungsprofessuren

Björn Thümler, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur (CDU), spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Steffen/dpa

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Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen sollen an acht Hochschulen zunächst bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren geschaffen werden. Dies sei eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) am Montag in Hannover. Er erwarte eine starke Dynamik in Form neuer Studienangebote. Die Umsetzung könne sofort starten, ab 2021 stünden jährlich sieben Millionen Euro Landesmittel bereit. Zusätzlich erhalten die Hochschulen, deren Anträge erfolgreich waren, laut Thümler insgesamt etwa 33,6 Millionen Euro für weitere Stellen von wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie für die Infrastruktur.

Durchgesetzt haben sich gemeinsame Projekte der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule, von der Universität Göttingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie von der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule. Mit jeweils einem eigenen Antrag waren die Hochschule Osnabrück sowie die Universität Osnabrück erfolgreich.

Die Nachfrage nach Professorinnen und Professoren im Bereich Digitalisierung sei im Moment bundesweit hoch, erklärte der Minister. Daher gebe es zunächst bis zu 40 Professuren an den acht Hochschulen, 10 weitere würden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.

FDP und Grüne im Landtag hatten in der Vergangenheit kritisiert, dass die Einrichtung der niedersächsischen Digitalprofessuren nicht schnell genug gehe.

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