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Niedersachsen & Bremen AfD für Abschaffung der Maskenpflicht

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Hannover (dpa/lni) - Die Maskenpflicht beim Einkaufen und im Nahverkehr soll nach Vorstellung der AfD im niedersächsischen Landtag aufgehoben werden. Stattdessen solle nur noch eine "freiwillige Empfehlung" gelten, Mund und Nase in der Öffentlichkeit zum Schutz vor dem Coronavirus zu bedecken, heißt es in einem Antrag, den die Fraktion am Mittwoch in den Landtag einbringt.

"Die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich von Woche zu Woche mehr", sagte Fraktionschefin Dana Guth am Montag in Hannover mit Blick auf sinkende Infektionszahlen in Niedersachsen. Gerade im Handel und in der Gastronomie sorge die Maskenpflicht für Unmut. Außerdem sei der Nutzen des Masketragens strittig, sagte Guth.

Die Landesregierung hatte sich im Frühjahr lange gegen eine Maskenpflicht gesperrt, sie Ende April aber doch eingeführt, nachdem andere Bundesländer damit vorgeprescht waren. Bereits im Juni hatte sich auch der Handelsverband Niedersachsen-Bremen für eine Trageempfehlung statt einer Pflicht ausgesprochen, sofern die Mindestabstände in den Geschäften eingehalten werden können.

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