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Niedersachsen & Bremen Angeblicher Sprengstoff erweist sich als harmlos

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

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Friesoythe (dpa/lni) - Der vermeintliche Sprengstoff, der am Samstag in Friesoythe (Kreis Cloppenburg) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hat, war völlig harmlos. Spezialisten des Landeskriminalamtes gaben am Montag endgültig Entwarnung, wie die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta mitteilte. "Bei dem gefundenen Stoff handelte es sich um eine ungefährliche haushaltsübliche Substanz, von der zu keiner Zeit eine Gefahr für andere Menschen ausging", hieß es.

Ein 37-Jähriger hatte die Tüte mit dem verdächtigen Stoff am Samstag im Haus seiner verstorbenen Eltern gefunden. Er erinnerte sich daran, die Substanz selbst vor 20 Jahren angeschafft zu haben, und machte bei den alarmierten Einsatzkräften auch sehr konkrete Angaben.

Erste Messergebnisse seien nicht eindeutig genug gewesen, um eine Gefahr auszuschließen, teilte die Polizei mit. Deshalb wurde der Stoff auf einen Acker außerhalb des Ortes gebracht und unter Zuhilfenahme von polizeieigenem Sprengstoff kontrolliert gesprengt.

Gegen den 37-Jährigen werde wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, sagte ein Sprecher.

Mitteilung vom Montag

Mitteilung vom Samstag

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