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Niedersachsen & Bremen Ärztebund fordert einheitliche Corona-Tests in Kliniken

Die Ärztegewerkschaft hat einheitliche Corona-Tests in niedersächsischen Krankenhäusern gefordert. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

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Hannover (dpa/lni) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat einheitliche Corona-Tests für neu aufgenommene Patienten in niedersächsischen Krankenhäusern gefordert. Bisher sei die Praxis von Haus zu Haus unterschiedlich, kritisierte der Landesvorsitzende Hans Martin Wollenberg am Donnerstag. "Während einige Kliniken Abstriche bei allen Neuaufnahmen durchführen, testen andere nur bestimmte Patientengruppen - und auch hier wird wiederum nach unterschiedlichen Kriterien entschieden", sagte er. So entstehe ein Flickenteppich, mit dem niemandem geholfen sei. Folgen seien Verwirrung und Verunsicherung bei Patienten sowie Beschäftigten.

Das Land Niedersachsen müsse eine einheitliche Teststrategie entwickeln und den Kliniken mit eindeutigen Handreichungen und Risikoklassifizierungen Klarheit verschaffen, fordert der Marburger Bund. Er sprach sich dabei für eine großzügige Linie aus. "Es sind weiterhin nicht alle Testkapazitäten in Niedersachsen ausgenutzt", sagte Wollenberg. Deshalb sollten möglichst viele neu aufgenommene Patientinnen und Patienten getestet werden. Auch das Personal müsse regelmäßig auf das neuartige Coronavirus getestet werden.

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