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Niedersachsen & Bremen Baldige Öffnung: Gaststätten in Niedersachsen machen Druck

Dunkle Wolken ziehen über einem Hotel hinweg. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

(Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild)

Hannover (dpa/lni) - Seit vier Monaten sind die Gaststätten in Niedersachsen geschlossen, nur der Außer-Haus-Verkauf von Speisen ist erlaubt. "Das niedersächsische Gastgewerbe ist wirtschaftlich am Ende", monierte der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga in Niedersachsen, Detlef Schröder. Am Montag (10.00 Uhr) will Schröder in Hannover an Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) eine Resolution übergeben, um auf die dramatische Lage der Branche aufmerksam zu machen. "Wir können und müssen öffnen", sagte Schröder, der in Groß Meckelsen im Kreis Rotenburg/Wümme ein Hotel mit Restaurant betreibt. "Wir fordern: Lasst uns öffnen." Spätestens Anfang April zu Ostern müssten die Betriebe wieder öffnen dürfen.

Zwar habe es Unterstützung des Staates gegeben, diese sei aber aufgebraucht. Die Branche habe bereits bewiesen, dass die entwickelten Hygienekonzepte wirkten, sagte Dehoga-Präsident Schröder. Er erklärte, die Betriebe und ihre Inhaber- und Mitarbeiterfamilien seien wirtschaftlich am Ende. "Wir wollen unser Einkommen wieder mit unseren eigenen Händen verdienen und nicht von staatlichen Unterstützungen abhängig sein."

© dpa-infocom, dpa:210228-99-630790/2

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