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Niedersachsen & Bremen Basketballer befürchten längere Hallensperrung

Ein Basketball liegt auf dem Spielfeld.

(Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild)

Göttingen (dpa/lni) - Basketball-Bundesligist BG Göttingen droht eventuell eine längere Sperrung seiner Heimstätte. Weil es rund um die Sparkassen-Arena nach Auskunft der Stadt eventuell weitere Verdachtsmomente auf Weltkriegsbomben gibt, könnte die Halle vielleicht für eine Weile geschlossen werden.

Bei der Restrukturierung des Geländes nach den Sprengungen Ende Juli habe sich ergeben, dass der Boden nicht einfach zugeschüttet werden könne, sondern aufwendig verdichtet werden müsse, teilte die Stadt Göttingen mit. Erst einmal soll es weitere Tiefenbohrungen geben. Vorerst bleibt die Arena aber geöffnet. Gesperrt würde sie, wenn die Arbeiten in deren Nähe vorrücken. Eine längere Sperrung sei nicht ausgeschlossen, hieß es seitens der Stadt.

"Das ist für uns eine Katastrophe", sagte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Zumindest das erste Heimspiel gegen Chemnitz (2. Oktober) werde wohl mit Sicherheit verlegt. "Für uns ist das finanziell existenz-bedrohend. Das würde für uns weniger Zuschauer und geringere Sponsoring-Einnahmen bedeuten", sagte Meinertshagen. Da ein Wechsel in die Göttinger Lokhalle nicht möglich ist, müssten die Göttinger in andere Städte ausweichen.

Quelle: dpa

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