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Niedersachsen & Bremen Biosphärenregion Wattenmeer wächst: Cuxhaven wird Teil davon

Die ostfriesische Insel Spiekeroog. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

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Cuxhaven (dpa/lni) - Ein Stück des Wattenmeers vor Cuxhaven wird Teil des Unesco-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer. Mit dem Meeresstück tritt die Stadt nach Angaben vom Montag der kürzlich gegründeten "Entwicklungszone" bei. In diesem Gebiet, zu dem Siedlungsräume auf den Inseln und auf dem Festland gehören, sollen Modellprojekte etwa im Tourismus und bei der Landnutzung gefördert werden. Der Cuxhavener Teil reicht von der nördlich gelegenen Duhner Heide entlang der Westküste Cuxhavens bis zum ehemaligen Munitionsdepot im Süden.

Im August hatten sich die Städte Norden, Nordenham, Schortens und Wilhelmshaven sowie die Stadt Geestland mit den Ortschaften Imsum und Langen für einen Beitritt ausgesprochen; außerdem die Gemeinden Jemgum, Sande, Spiekeroog, Zetel und die Samtgemeinde Hage.

Die Unesco hatte das Wattenmeer 1993 auf der Fläche des Nationalparks als Biosphärenreservat anerkannt. Bislang hatte es zwei Zonen, die dem Nationalpark entsprechen und in denen die Natur besonders geschützt ist: eine Kernzone, in der der Einfluss des Menschen auf ein Minimum reduziert ist, und eine Pflegezone, in der umweltverträgliche menschliche Aktivitäten zulässig sind - etwa der Tourismus oder Fischerei. Mit der "Entwicklungszone" werden Siedlungsräume in die Biosphärenregion einbezogen.

© dpa-infocom, dpa:210906-99-115713/2

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