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Niedersachsen & Bremen Biozid in Mastgeflügel-Einstreu in Niedersachsen entdeckt

Weibliche Küken stehen in einem Stall. Foto: Philipp Schulze/Archivbild

(Foto: Philipp Schulze/dpa)

Hannover (dpa/lni) - Niedersächsische Behörden haben ein aus China stammendes nicht zugelassenes Mittel gegen Salmonellen-Infektionen in der Einstreu eines Hähnchenmastbetriebes gefunden. Es bestehe kein Risiko für die Lebensmittelsicherheit, teilte das Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Dienstag in Hannover mit.

Das Produkt mit dem Namen "Dutrirock Bedding Powder" sei zunächst in den Niederlanden aufgetaucht, aber auch in deutsche Bundesländer geliefert worden. In Niedersachsen sei das Produkt über eine Brüterei an einen Hähnchenmastbetrieb abgegeben worden. Die Ermittlungen dauerten derzeit noch an.

Die zuständige Behörde in den Niederlanden sei zum Schluss gelangt, dass es keinen Grund gebe, Geflügelfleisch von Masthühnern aus betroffenen Betrieben vom Markt zu nehmen oder zurückzurufen und auch kein Risiko für die Lebensmittelsicherheit beziehungsweise die Verbraucher bestehe. "Diese Auffassung wird seitens des niedersächsischen Fachministeriums geteilt", hieß es in der Mitteilung.

Pressemitteilung Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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