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Niedersachsen & Bremen Blaualgen vermiesen Badespaß: Bislang vier Sperren

Ein Schild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Verden (dpa/lni) - Giftige Blaualgen verhindern an mehreren Seen in Niedersachsen den hochsommerlichen Badespaß. An vier Badestellen haben die Behörden bereits offizielle Badeverbote ausgesprochen. Drei davon liegen nach einer Übersicht des Landesgesundheitsamtes am Dümmer in Kreis Diepholz, auch der Otterstedter See im Kreis Verden ist gesperrt.

In Otterstedt bleibe die Sperre absehbar für die nächsten Tage bestehen, sagte ein Kreissprecher am Mittwoch. Die Belastung mit Blaualgen werde in kurzen Abständen geprüft - das nächste Mal am kommenden Freitag. Die Hitze lasse aber eher befürchten, dass die Algen nicht abnehmen, sondern sich sprunghaft vermehren.

Blaualgen (Cyanobakterien) rufen Hautreizungen hervor. Beim Verschlucken können sie Schwindel und Erbrechen verursachen. Eine Vermehrung der Algen ist auch im Naturfreibad Eystrup, am Hämelsee in Heemsen, am Alveser See in Eitzendorf und anderen niedersächsischen Badeseen gemessen worden. Dort darf aber weiter gebadet werden. In Bremen wird vor dem Baden im Stadtwaldsee an der Universität gewarnt.

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