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Niedersachsen & Bremen Bovenschulte: Hervorragendes Ergebnis für SPD

Andreas Bovenschulte (SPD) spricht. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild

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Die Parteien im Land Bremen haben erste Schlüsse aus der Bundestagswahl gezogen. Auch wenn die Endergebnisse noch nicht vorliegen - eine Partei freut sich besonders.

Bremen (dpa/lni) - Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hat sich sehr zufrieden mit dem Ausgang der Bundestagswahl gezeigt. "Die SPD hat eine gute Chance, stärkste Kraft zu werden", sagte der Bürgermeister am Sonntagabend. "Wer uns das vor drei, vier Monaten prognostiziert hätte, der wäre ja für unzurechnungsfähig erklärt worden." Die SPD werde nun für ihren Kampf nun belohnt. Anspruch sei, den neuen Bundeskanzler zu stellen. "Und das wird durch dieses Ergebnis ganz klar untermauert." Bovenschulte führt das erste Bündnis von SPD, Grünen und Linke in einem westdeutschen Bundesland.

Die CDU zeigte sich enttäuscht von den ersten Hochrechnungen. Die Partei habe ihr Wahlziel, klar stärkste Kraft zu werden, nicht erreicht, sagte Landeschef Carsten Meyer-Heder. "Trotz der erfolgreichen Aufholjagd der Union schmerzen die Verluste." Noch sei nicht klar, ob SPD oder Union gewinnen. "Es wird ein langer Wahlabend werden." Zu einem möglichen Bündnis aus CDU, Grünen und FDP sagte Meyer-Heder: "Ein Jamaikabündnis wäre eine Koalition der Modernisierung und Nachhaltigkeit."

Aus Sicht der Landes-Grünen zeigt die Bundestagswahl, dass viele Menschen eine andere Klimapolitik wollen. "Diese Wahl ist ein Votum, Klimaschutz ernsthaft anzugehen", sagte Landeschef Florian Pfeffer. Viele Menschen setzten Hoffnung in die Partei. "Wir haben jetzt den Auftrag, diese Hoffnungen ins Parlament zu tragen und in eine bessere Politik für Deutschland umzuwandeln." Pfeffer sagte aber auch: "Wir wollten Platz eins erreichen und die Kanzlerin stellen. Das Ziel haben wir nicht erreicht."

© dpa-infocom, dpa:210926-99-370086/3

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