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Niedersachsen & Bremen Brand auf Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik

Die Front eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Eschede (dpa/lni) - Auf dem Gelände eines ehemaligen Munitionslagers in Eschede (Landkreis Celle) hat es am Dienstag gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Kieswerk. Die Mitarbeiter hatten das Feuer am Nachmittag entdeckt und sich in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Polizei war die Bevölkerung nicht gefährdet.

Wegen des heißen Wetters hätten mehrere Feuerwehrleute einen Hitzeschock während ihres Einsatzes erlitten. Rebmann ging am Abend davon aus, dass die Löscharbeiten noch bis in die Nacht andauerten. Die Ursache für den Brand zwischen den Ortschaften Höfer und Scharnhorst war zunächst unklar.

Am Abend stand nach Angaben der Feuerwehr noch eine Fläche von anderthalb Hektar in Flammen. Der Polizei zufolge waren es am Nachmittag fünf Hektar. Auch Teile eines angrenzenden Waldes hätten gebrannt. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer am Abend unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. "Weil noch Munitionsreste im Boden sind, können wir nicht direkt ans Feuer ran", sagte der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, Olaf Rebmann. Die knapp 150 Einsatzkräfte könnten nur von gesicherten Wegen aus Wasser sprühen.

Die Feuerwehr hatte Rebmann zufolge einen Rettungshubschrauber angefordert: "Aber die sind derzeit alle bei Bränden in Brandenburg." In dem Bundesland brannte ein Wald auf einer Fläche von 100 Hektar. Unweit davon befindet sich ebenfalls Munition - auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz.

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