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Niedersachsen & Bremen Brandserie in Braunschweig: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

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Braunschweig (dpa/lni) - Eine Serie von Bränden hat die Feuerwehr in Braunschweig in Atem gehalten. 14 Brandeinsätze seien in der Nacht bewältigt worden, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Bei elf Bränden schließt die Polizei einen Zusammenhang nicht aus, die Feuer könnten absichtlich gelegt worden sein, wie ein Polizeisprecher sagte. In der Innenstadt hätten Abfalltonnen und Container gebrannt, allerdings sei auch ein Feuer in einem Sportheim im Ortsteil Lehndorf gemeldet worden. Der Schaden werde auf rund 200.000 Euro geschätzt, sagte der Polizeisprecher. Noch in der Nacht sei ein 37-Jähriger als dringend tatverdächtig festgenommen worden.

Als die Feuerwehr am Sportheim eintraf, brannten bereits die Rückseite und das Dach. Geschäftsräume und die Gaststätte blieben dennoch unbeschädigt, Umkleiden und die Technik brannten allerdings komplett aus. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann, er kam ins Krankenhaus. Ebenfalls in Lehndorf konnte in letzter Minute verhindert werden, dass die Flammen von Mülltonnen auf ein Wohngebäude übergriffen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Einsatzkräfte brachten sechs Bewohner in Sicherheit, außerdem verhinderten sie, dass das Feuer auf den Dachstuhl übergriff.

Auch die Polizei im Stadtteil Lehndorf selbst schlug Alarm - eine Fensterscheibe der Wache wurde mit einem Steinwurf eingeschlagen, wie der Polizeisprecher sagte. Außerdem brannte ein Bücherschrank nahe der Polizeistation.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-571999/2

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