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Niedersachsen & Bremen Bremens Koalition fordert dringend 8. Mai als Feiertag

Das Alte Rathaus (l-r), der Bremer St.-Petri-Dom und die bremische Bürgerschaft (Landtag). Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild)

Bremerhaven (dpa/lni) - Die rot-grün-rote Koalition im Bundesland Bremen setzt sich dafür ein, den 8. Mai zur Erinnerung an die Befreiung von den Nazis bundesweit zum Feiertag zu erklären. Mit einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag der drei Regierungs-Fraktionen befasst sich heute die Bremische Bürgerschaft (Landtag).

Dabei sollen die Abgeordneten auch über eine Gesetzesänderung abstimmen, die den 8. Mai in Bremen als staatlichen Gedenktag aufwertet. Dadurch sollen Beschäftigte die Möglichkeit bekommen, für den Besuch von Gedenkveranstaltungen von der Arbeit unbezahlt freigestellt werden, soweit keine zwingenden betrieblichen Erfordernisse entgegenstehen.

Gerade in heutigen Zeiten des Aufstrebens nationalistischer und europafeindlicher Stimmen stelle das Gedenken an den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung von der NS-Diktatur und der Beendigung des Zweiten Weltkriegs ein wichtiges und notwendiges Zeichen für Friedenswillen, Völkerverständigung, Demokratie und Menschenrechte dar, begründeten die Antragsteller ihre Initiative.

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