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Niedersachsen & Bremen Bremer Zugverkehr nach Unglück bis Mittwoch eingeschränkt

Ein Bundespolizist steht vor einem entgleisten Güterzug. Foto: Jörg Sarbach/dpa

(Foto: Jörg Sarbach/dpa)

Bremen (dpa/lni) - Nach dem Güterzugunglück in Bremen vor eineinhalb Wochen bleibt der Zugverkehr noch bis mindestens Mittwoch beeinträchtigt. Von den beiden betroffenen Gleisen sei bislang nur eines wieder befahrbar, am anderen werde noch gearbeitet. "Im Moment ist der Stand der Dinge, dass wir am Mittwoch noch Testfahrten machen müssen. Wenn die erfolgreich verlaufen, können wir das Gleis wieder freigeben", sagte eine Bahnsprecherin am Freitag.

Da die Züge im Fern- und Nahverkehr derzeit nur über ein Gleis fahren könnten, könne es noch vereinzelt zu Verspätungen und Zugausfällen kommen. Kunden sollten sich deswegen vor Fahrtantritt in der App DB Navigator über mögliche Verspätungen informieren. Den Störungsmeldungen der Bahn zufolge hieß es ursprünglich, dass der Reparaturen bis einschließlich Freitag (14. Februar) dauern würden.

Im Bahnhof Bremen-Neustadt waren neun leere Waggons eines Güterzugs entgleist. Sie wühlten das Gleisbett auf, verbogen Schienen und Weichen und beschädigten Bahnsteig und Oberleitung. Über die zwei Gleise dicht an einer Weserbrücke läuft der gesamte Bahnverkehr von Bremen in Richtung Oldenburg, Wilhelmshaven und Emden.

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