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Niedersachsen & Bremen Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt im Wochenvergleich

Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich weiter verbessert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag wie einen Tag zuvor bei 371,4 - vor einer Woche hatte sie noch bei 451,0 gelegen. Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhobene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten je 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert mit 8,9 an, während er vor einer Woche noch bei 11,4 gelegen hatte. Landesweit waren 3,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, eine Woche zuvor waren es noch 4,4 Prozent. Insgesamt wurden am Freitag 5800 bestätigte Neuansteckungen gemeldet, 27 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Göttingen mit 477,6. Den niedrigsten Wert verzeichnete die Stadt Osnabrück mit 227,7.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 354,2 - und damit spürbar niedriger als vor einer Woche (451,1). 438 Neuinfektionen wurden dort gemeldet, außerdem starben zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Quelle: dpa

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