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Niedersachsen & Bremen Corona-Krise drückt Durchschnittsverdienst in Branchen

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration)

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie spüren viele Niedersachsen längst auch im Privatbereich. In einigen Branchen hat die Krise zu deutlich weniger Verdienst geführt. Es gibt aber Bereiche, in denen sich mehr Geld verdienen lässt.

Hannover (dpa/lni) - Die Corona-Pandemie hat sich deutlich auf die Verdienste in vielen Branchen in Niedersachsen ausgewirkt. Insbesondere im Gastgewerbe verdienten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2020 deutlich weniger als ein Jahr zuvor, wie aus dem jüngsten Monatsheft des Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN) hervorgeht. Es gebe aber auch Wirtschaftszweige mit steigenden Verdiensten, schreiben die Statistiker und nennen das Gesundheits-und Sozialwesen als Beispiel.

"Durch den vermehrten Einsatz von Kurzarbeit im Jahr 2020 ging die bezahlte Wochenarbeitszeit zurück, und somit reduzierten sich auch die Bruttomonatsverdienste", schreibt das Landesamt. Betroffen seien vor allem die Branchen, stark von der Pandemie beeinflusst seien. In der Beherbergung und Gastronomie sank der Verdienst nach den LSN-Zahlen um 18,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung von der Bundesagentur für Arbeit, die nicht in den ausgewiesenen Bruttoverdiensten enthalten ist.

Das Plus im Gesundheits- und Sozialwesen betrug laut Statistikamt 4,1 Prozent. Effekte der Kurzarbeit seien aber auch bei der Entwicklung der Wochenarbeitszeit ersichtlich. Nach den Daten verringerte sich die bezahlte Wochenarbeitszeit bei den vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 2020 im Durchschnitt um 2,9 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210613-99-971504/2

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