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Niedersachsen & Bremen Dehoga: Corona-Krise für Hotels und Gaststätten katastrophal

Leere Stühle vor einem Café. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Osnabrück (dpa/lni) - Hoteliers und Restaurantbetreiber warnen angesichts der Coronavirus-Krise vor existenziellen Problemen für ihre Betriebe. "Für unser Gewerbe ist das eine Katastrophe, weil plötzlich nicht mehr die Umsätze ins Haus kommen, mit denen man gerechnet hat als Unternehmer. Die Kosten aber laufen weiter", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotels- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Niedersachsen, Rainer Balke, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) am Mittwoch. Insofern potenzierten sich die Probleme, die im Augenblick auf das Gastgewerbe zukämen.

Balke bekräftigte seine Forderung, die Mehrwertsteuer für die Gastronomie komplett auf sieben Prozent zu senken: "Es wäre in dieser Situation eine vertrauensbildende Maßnahme in Richtung Gastgewerbe. Wir sind nachweislich die Branche, die im Augenblick am meisten leidet." Seit Februar seien die Geschäfte massiv eingebrochen. Erst im Geschäftsreiseverkehr und dann auch im privaten Sektor. Für viele entstünden schon Ende März dicke finanzielle Probleme, für andere spätestens Ende April.

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