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Niedersachsen & Bremen Deutsches Auswandererhaus stellt neues Museumskonzept vor

Besucher gehen aus dem Haupteingang des Museums Deutsches Auswandererhaus. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild)

Bremerhaven (dpa/lni) - Nach der ersten Erweiterung vor sieben Jahren soll das Auswandererhaus in Bremerhaven erneut vergrößert werden. Der mehr als zwölf Millionen Euro teure zweite Anbau soll 2021 fertiggestellt sein. Mit der zusätzlichen Fläche will das Haus auch inhaltlich neue Wege gehen. Wie die Pläne aussehen, wollen Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD), Direktorin Simone Eick und der Gesellschafter der Betreibergesellschaft, Andreas Heller, heute vorstellen.

Das Deutsche Auswandererhaus wurde 2005 eröffnet, um an die Millionen Menschen zu erinnern, die vor allem im 19. Jahrhundert von Bremerhaven aus per Schiff in die Neue Welt gezogen waren. 2007 wurde es vom Europäischen Museumsforum für sein Konzept als bestes Ausstellungshaus in Europa ausgezeichnet. Fünf Jahre später wurde der Erweiterungsbau eröffnet, der nicht nur 300 Jahre Einwanderungsgeschichte nach Deutschland dokumentiert, sondern das Haus auch zum ersten Migrationsmuseum bundesweit machte.

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