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Niedersachsen & Bremen Enercon-Chef: 1000-Meter-Abstandsregelung hat keinen Sinn

Ein Windrad ist auf dem Gelände des Windenergieanlagen-Herstellers Enercon neben einem Schild zu sehen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv)

Hannover (dpa/lni) - Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig hat die angepeilte 1000-Meter-Abstandsregelung zwischen Windkraftanlagen und Wohnobjekten kritisiert. "Sie wäre ein verheerendes Signal im Kampf gegen den Klimawandel, brächte vor allem Rechtsunsicherheiten und keinerlei Fortschritte für die Befürwortung von Windenergieprojekten", sagte er der Nordwest-Zeitung (Freitag). Eine pauschale Abstandsregelung bundesweit habe keinerlei Sinn.

Zuvor hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) angekündigt, von einer Öffnungsklausel Gebrauch zu machen: Das Land werde die 1000-Meter-Regel nicht übernehmen.

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