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Niedersachsen & Bremen Fahrgastzahlen in Corona-Krise deutlich gesunken

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Bremen (dpa/lni) - Die Coronavirus-Pandemie hat die Fahrgastzahlen im Nahverkehr im nordwestlichen Niedersachsen und Bremen massiv einbrechen lassen. Von Mitte März bis Ende Mai seien 11,3 Millionen oder 31 Prozent weniger befördert worden als im Vorjahreszeitraum, sagte Rainer Counen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN), am Freitag. Die Einnahmen hätten um 18,3 Millionen Euro oder 36 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums gelegen. Inzwischen sei das Angebot wieder auf nahezu 100 Prozent hochgefahren worden, der Verkauf von Tickets in den Fahrzeugen sei wieder weitgehend möglich.

Zum VBN-Gebiet gehören die Städte Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Oldenburg sowie die Landkreise Ammerland, Diepholz, Oldenburg, Osterholz, Verden und Wesermarsch. Außerdem zählen sogenannte assoziierte Gemeinden in den Landkreisen Cuxhaven und Rotenburg (Wümme) dazu.

Im vergangenen Jahr sank die Zahl der VBN-Fahrgäste um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 175,4 Millionen. Die Fahrgeldeinnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent auf 230,68 Millionen Euro. Den leichten Rückgang der Fahrgastzahlen begründete der Verbund mit Veränderungen bei den Schülersammelzeittickets in Niedersachsen. Die Zahl der verkauften Tickets im Tarifgebiet sei dagegen leicht gestiegen.

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