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Niedersachsen & Bremen Falsch entsorgte Chemikalie verursacht Feuerwehr-Einsatz

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr.

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Z)

Großefehn (dpa/lni) - Ein Kanister mit zehn Litern einer falsch im Restmüll entsorgten Chemikalie hat bei einem Entsorgungsbetrieb im ostfriesischen Großefehn einen größeren Feuerwehreinsatz verursacht. Der Kanister mit der bislang unbekannten, flüssigen gelben Substanz war in einer Halle an einer Aufbereitungsanlage für Restmüll aus dem Abfall auf den Boden gefallen und zerborsten, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Mehrere Liter liefen daraufhin aus und verteilten sich in der Halle. Zudem entwickelte sich durch die Chemikalie Rauch.

Ein Mitarbeiter alarmierte die Rettungskräfte und räumte den Bereich. Der Angestellte habe umsichtig gehandelt und wohl Schlimmeres verhindert, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rückten daraufhin am Dienstagvormittag mit rund 90 Einsatzkräften und dem ABC-Zug der Kreisfeuerwehr Aurich zu dem Betrieb aus. Feuerwehrleute in Chemikalienschutzanzügen sicherten den ausgelaufenen Stoff und den Kanister.

Da es in einer Halle zu dem Unfall gekommen war, habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein Mitarbeiter, der jedoch möglicherweise Rauchgase der Chemikalie eingeatmet hatte, wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht.

Die Feuerwehr nahm den Fall zum Anlass und appellierte an die Bevölkerung, Chemikalien an den dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen. Diese dürften nicht in den Restmüll geworfen werden.

Quelle: dpa

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