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Niedersachsen & Bremen Falsche Polizisten und Staatsanwälte erbeuten hohe Summe

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Verden (dpa/lni) - Mehrere Zehntausend Euro hat eine 88 Jahre alte Frau in Verden an falsche Polizisten und Staatsanwälte übergeben. Die ältere Dame sei von den Tätern so unter Druck gesetzt worden, dass sie das Geld an einer Bushaltestelle im Stadtteil Eitze übergab, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Betrüger hatten am Mittwoch behauptet, dass die Tochter der Frau einen Unfall verursacht habe, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei.

Um Haft für die Tochter zu vermeiden, sollte die 88-Jährige das Geld zahlen. Auch die angebliche Tochter führte ein entsprechendes Telefonat mit dem Opfer. Die Polizei erhofft sich Hinweise auf einen etwa 30 Jahre alten und ungefähr 1,75 Meter großen Mann, der sich als Staatsanwalt ausgab.

In einem weiteren Fall in Verden wurde eine 86-Jährige gegenüber falschen Polizeibeamten rechtzeitig skeptisch. Diese berichteten ihr, dass sie einer Täterbande auf der Spur seien. Damit tatsächlich eine Streife in die Nähe kommt, meldeten die Betrüger eine Schlägerei. Beamte stellten am angeblichen Tatort keine Auseinandersetzung fest und erkannten den möglichen Zusammenhang.

© dpa-infocom, dpa:211022-99-698934/2

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