Regionalnachrichten

Niedersachsen & Bremen GdP: Videoüberwachung sorgt für mehr Sicherheit

Dietmar Schilff spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

(Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild)

Osnabrück (dpa/lni) - Videoüberwachung ist aus Sicht des niedersächsischen Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Dietmar Schilff, ein "Baustein für mehr Sicherheit". "Sie steigert das Entdeckungsrisiko für Täter. Sie wirkt dann präventiv, wenn mutmaßliche Täter auch wissen, dass sie nicht nur auf Video gespeichert werden, sondern Einsatzkräfte schnell vor Ort sind", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag).

Zugleich sprach sich Schilff, der auch GdP-Bundesvizevorsitzender ist, dafür aus, dass Videoüberwachung eine Ausnahme sein müsse. Das Instrument solle nur an viel belaufenen öffentlichen Orten wie Bahnhöfen oder zentralen Plätzen benutzt werden, hieß es.

Ein 49 Jahre alter Feuerwehrmann war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe junger Männer im Zentrum von Augsburg getötet worden. Der Mann war mit seiner Frau und einem befreundeten Paar auf dem Heimweg von einem Weihnachtsmarkt, als es zu einem Streit mit der Gruppe kam. Dabei wurde der Mann getötet, ein weiterer Mann wurde verletzt. Die Frauen blieben körperlich unverletzt.

Bei der Fahndung half die Videoüberwachung, die die Polizei im Dezember 2018 am Augsburger Königsplatz installiert hatte. "Das zeigt, dass die Videoüberwachung an der Stelle ein ganz wichtiges Mittel ist, um Straftäter zu verfolgen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Newsticker