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Niedersachsen & Bremen Gewerkschaft sieht viele Arbeitsplätze bei MAN bedroht

Das Logo des Truck-Herstellers MAN. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

(Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild)

Salzgitter (dpa/lni) - Nach ersten Protesten gegen den geplanten Stellenabbau bei der VW-Tochter MAN pocht die IG Metall auf den Erhalt von Arbeitsplätzen in Salzgitter. Durch die Pläne des Unternehmens sei die Zukunft des Komponentenwerks mit Logistikanbindung in Gefahr, sagte Brigitte Runge von der IG Metall Salzgitter-Peine. "Zusammen mit dem Gesamtbetriebsrat wollen wir Standortschließungen vermeiden", sagte sie.

Das Werk für Achsen und Kurbelwellen ist aus ihrer Sicht in Gefahr, weil eine mögliche Verlagerung der Komponentenproduktion ins polnische Krakau etwa 1400 der 2400 Stellen bedrohe. Damit wäre es nur noch ein Logistik-Standort, was aus Gewerkschaftssicht nicht lange funktionieren würde. Der Lkw-und Bushersteller hatte am Freitag angekündigt, weltweit bis zu 9500 Stellen streichen zu wollen, um bis 2023 eine Ergebnisverbesserung von rund 1,8 Milliarden Euro zu erreichen.

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